13. Erwerbslosenparlament

Der Erwerbslosenbeirat Mecklenburg Vorpommern lädt zum
Erwerbslosenparlament am 29. Oktober 2010 ins Schweriner Schloss ein. Das diesjährige Thema beschäftigt sich mit ?Teilhabe an Arbeit für alle - gegen Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung!?

Von 10 Uhr bis 13 Uhr wird im Festsaal des Schweriner Schlosses die Lage der Langzeitarbeitslosen und ihrer Perspektiven sowie die Auswirkungen des ?Sparpaketes? der Bundesregierung auf die Lebenssituation vieler Menschen hingewiesen.

Das Erwerbslosenparlament wird gerade im Europäischen Jahr gegen Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung seine Forderungen nach Teilhabe an existenzsichernder Erwerbsarbeit und gesellschaftliche Integration für Langzeitarbeitslose Ausdruck verleihen. gute Arbeit ? guter Lohn

Die Politik muß zu Veränderungen gebracht werden, um Armut zu verhindern und den Menschen wieder Hoffnung zu geben.

Das Netzwerk des Erwerbslosenbeirates

Dau wat e.V

ALV DGB Verdi GEW
Haus der
Begegnung Schwerin
Beschäftigungs
gesellschaften
Sozialforum Erwerbslosenbeirat
und seine
Mitglieder
Landesarmuts-
konferenz


SBI
Ribnitz-Damg
.
Sozialverband
e.V. MV
Volkssolidarität
e.V MV
Landes-
frauenrat
Privat
Personen
LAG Selbsthilfe Behinderter

Arbeitslosenverband zweifelt Festlegung der Hartz-IV-Regelsätze an

Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Guido Westerwelle sprechen vom Herbst der Entscheidung, man fragt sich nur warum die Bundesregierung für die am Sonntag bekanntgegebenen Peinlichkeiten ein Jahr brauchte.
In Berlin kann ja die Diskussion Alkohol und Tabak eine wichtige Rolle spielen, doch immer mehr Bürger wissen das mit diesen dummen Äußerungen von den eigentlichen Auswirkungen der Sparmaßnahmen abgelenkt werden soll.
Die Bürger sehen den Lohndumping, gefördert durch Hartz4!


Die Bundesregierung redet zwar vom Herbst der Entscheidung, aber der Arbeitslosenverband zweifelt Festlegung der Hartz-IV-Regelsätze an. Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung vom Arbeitslosenverband Mecklenburg-Vorpommern vom 26.September 2010.

PRESSEMITTEILUNG Nr. 11.23 vom 26. September 2010

Arbeitseinsatz am 04.09.2010


    [groß]   




Die Bundesregierung aus CDU/CSU/FDP hat am 1. September 2010 folgende Kürzungen für Arbeitslose und für Menschen mit geringen Einkommen beschlossen:

Elterngeld für Arbeitslose gestrichen
Rentenversicherung für Arbeitslose gestrichen
Zuschlag beim Übergang Alg 1 zu Algb2 gestrichen
Heizkostenzuschlag für Wohngeldempfänger gestrichen

August 2010
Gemeinsam sind wir stark . . .
Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, hier und da gibt es Restarbeiten und rund herum sieht es noch kahl aus. Ende Juli haben wir die von Baufahrzeugen ruinierte Einfahrt trocken gelegt und für Fußgänger begehbar gemacht. Nun endlich holen wir unsere Hütten zurück.
Ein großes Dankeschön an die
kräftigen Männer der GLP
vom Projekt Ökologischer Holzbau!

Gemeinsam konnten wir die Hütten bewegen.
Die in die Jahre gekommenen Hütten bedurften einer gründlichen Aufarbeitung.
Herr Leu hat mit emsigen Pinselstrichen die Bretter für das neue Dach imprägniert.
Übers Wochenende wurde gesägt, gehämmert und montiert.

Mo, 07.06.2010
Das Sparpaket wird einen Sinn haben

Im Punkt 3 des Sparpakets zur angeblichen Stärkung von Beschäftigungsanreizen und Neujustierung von Sozialleistungen heißt es:

Zitat Die Bundesregierung bekennt sich zum System der Sozialen Sicherung. Sie wird dort anknüpfen, wo offenkundig Konsolidierungspotenziale bestehen, da Anreize falsch gesetzt werden. Die Notwendigkeit des befristeten Zuschlages beim Arbeitslosengeld II ist überholt. Bei der Bundesagentur für Arbeit geht es darum, sie durch erweiterte Handlungsspielräume in die Lage zu versetzen, zielgenauer fördern zu können. Wir werden daher so genannte Pflichtleistungen in Ermessensleistungen umwandeln und den Rentenversicherungsbeitragssatz für SGB II Empfänger abschaffen. Es geht jeweils darum, die Anreize zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu stärken. Zitat Ende - Quelle

Diese Sparmaßnahmen bedeuten keinen Anreiz, dem Nichtstun der Bundesregierung ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt und auch die Kosten zu verdanken.

Wo sind die Arbeitsplätze auf die sich die angeblichen Anreize beziehen, wo sind die Arbeitsplätze von dessen Lohn man sein Lebensunterhalt und seine Zukunft bestreiten kann. Arbeitsuchende werden in Niedriglohnarbeit und prekäre Beschäftigung gedrängt. Ungeschützte und tariflose Arbeitsverträge, Scheinselbständigkeit, Mini-Jobs bis 400?, unfreiwillige Teilzeitarbeit, unbezahlte Praktikumsarbeit, weiten sich immer mehr aus. Das Leben mit Armut und Ausgrenzung trotz Vollzeitbeschäftigung ist für viele zum Alltag geworden - Arm trotz Arbeit.

Die Bundesregierung muss erst die Grundlage schaffen, für die sie am Ende Anreize bieten will und nicht so tun als bräuchte ein Arbeitsuchender Anreize.
Die Mitglieder der Kommission, die dieses Sparpaket schnürten, dürfen gerne nach Hagenow kommen und im Bewerbercenter des Arbeitslosenverbandes einen Monat lang Bewerbungen schreiben, um am Ende mit einer Arbeit aufzuwarten, von dessen Lohn der Lebensunterhalt bestreitbar ist.


Die Baumaßnahmen gehen dem Ende zu ...

Unsere Projekte laufen mit kleinen Einschränkungen zu den gewohnten Öffnungszeiten weiter. Eine Havarie mit Wasserschaden legte zeitweilig Teile des Arbeitslosenzentrums lahm, so das einige Bereiche kaum noch arbeitsfähig waren. Nach den Wochen des geordneten Chaos ist dieser Tage die Begnungstätte wieder frei nutzbar, wir warten nur noch auf die Freigabe der Sanitären Anlagen. Beeinträchtigt wurde der Betrieb unseres Lesekellers und die Schuldnerberatung hat eine Ausweichmöglichkeit gefunden.
Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme sollen sich auf 800T€ belaufen und werden mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gefördert.
Ein Ende der Einschränkungen ist in Sicht!


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Arbeitslosenverband Deutschland - Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
- Arbeitslosenzentrum Hagenow -
19230 Hagenow Möllner Str. 30 Tel:03883 727058




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